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Posts

Bistum Münster: Tipps zum Umgang mit den vom Ukraine-Krieg ausgelösten Gefühlen von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung

EFL-Leiterin Andrea Stachon-Groth ONsüd-Bild: Bistum Münster Ukraine-Krieg beeinflusst Arbeit der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) des Bistums Münster Münster (pbm/al). Die Balance zwischen Information und Anteilnahme sowie Ablenkung finden, Haltung und Solidarität zeigen und sich von Angst nicht lähmen lassen: Aus Sicht der Fachleute der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster (EFL) ist all das wichtig, um angesichts des Kriegs in der Ukraine mit den Auswirkungen und den verstörenden Bildern umzugehen. EFL-Leiterin Andrea Stachon-Groth rät außerdem, altersangemessen auf Fragen von Kindern zu reagieren, sie aber nicht mit ausufernden Erklärungen zu überfordern oder ihnen ein Gespräch über den Krieg ungefragt aufzudrängen. Dass die Lage Ohnmachtsgefühle, Fassungslosigkeit und Ängste verursacht, ist laut Stachon-Groth verständlich und erklärbar: „Der Krieg ist nicht weit von Deutschland entfernt. Das löst ein anderes, bedrohlicheres Gefühl aus, als wenn ein Krieg auf

initiativ

Bochum tritt der Initiative "Städte gegen Food Waste" bei Bochum (idr). Die Stadt Bochum ist als zweite Ruhrgebietskommune dem neuen kommunalen Netzwerk gegen Lebensmittelverschwendung "Städte gegen Food Waste" beigetreten. Bisher haben sich auf Initiative des Unternehmens "Too Good To Go" bundesweit zehn Kommunen zusammengeschlossen: Bochum, Bonn, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Kassel, Kiel, Köln, Mainz und Saarbrücken. Die Partnerstädte sagen zu, sich in den kommenden zwei Jahren aktiv für die Lebensmittelrettung einzusetzen und damit einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit vor Ort zu leisten. In Bochum gibt es bereits z.B. Foodsharing-Projekte, Gastronomiebetriebe, die über eine App überschüssige Lebensmittel anbieten oder Aktionen im Rahmen der "Essbaren Stadt". Gemeinsam mit "Too Good To Go" und lokalen Gruppen sollen in den nächsten Monaten konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.

initiativ

„Orange your City“ – Recklinghausen setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen Zusammen gegen Gewalt an Frauen. ONsüd-Bild: Stadt RE Jüngste Studien zum Thema sprechen eine deutliche Sprache: Während der Corona-Pandemie haben weltweit so viele Frauen wie nie zuvor bei den nationalen Hilfetelefonen angerufen. Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Nur ein Beweggrund, wieso die Stadt Recklinghausen und der Kreis am Donnerstag, 25. November, ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt haben: Von 17 bis 22 Uhr erstrahlten alle Rathäuser des Kreises zeitgleich in Orange – mit dabei natürlich auch das schönste Rathaus in NRW. Die Aktion unter dem Motto „Orange your City“ ist Teil der kreis- und landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen (22. bis 27. November). Zeitgleich jährte sich am 25. November 2021 zum 40. Mal der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. „In den vergangenen Jahrzehnten sind wir weit gekommen, aber wir sind noch längst nicht am Ziel“, sagt Bürgermei

religiös

ÜberLeben in der Stadt Bundesweite Weihnachtaktion von Adveniat startet im Bistum Münster Auf dem fast fertig aufgebauten AndersAdvent, den das Bistum Münster anlässlich der Eröffnung der bundesweiten Weihnachtsaktion von Adveniat veranstaltet, haben sich (von links) Pater Dr. Martin Maier SJ, Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Erzbischof Leonardo Ulrich Steiner OFM, Erzbischof von Manaus, und Bischof Dr. Felix Genn, Bischof von Münster umgeschaut. ONsüd-Bild: Bistum Münster Münster (pbm). „Corona hat auf beängstigende Weise deutlich gemacht: Wir haben die Armen nicht genug im Blick. Wir sichern unser Überleben auf Kosten der Menschen in den armen Ländern des Südens.“ Das hat der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, am 25. November in Münster betont. Bischof Genn äußerte sich bei der Pressekonferenz zur Eröffnung der bundesweiten Weihnachtsaktion von Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche. Sie steht 2021 unter dem Motto „ÜberLeben in der Stadt“. „Corona“, sagte der B

initiativ - Kauf-Nix-Tag als Gegenentwurf zum enthemmten Konsum

Kauf-Nix-Tag am 27. November von Rita Nowak Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Menschen. Über E-Mails, Werbeprospekte und Anzeigen werden wir auf den Black Friday, der aus den USA herübergeschwappt ist, aufmerksam gemacht. Mit angeblich hohen Rabatten sollen wir kaufen bzw. konsumieren. Oft sind es gar keine wirkliche Rabatte, sondern nur Abschläge auf die unverbindlichen Verkaufspreise. Aber es kommt bei vielen Kund*innen an, dass es diesmal besonders preiswert ist- und Gier macht bekanntlich geil. Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Gegenbewegung. Und der heißt Kauf-Nix-Tag. Die Idee stammt aus den USA und richtet sich gegen enthemmten Konsum und dessen Folgen. Nur das kaufen, was man wirklich braucht und damit Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Viele Unternehmen entwickeln bereits Angebote zu Leih- und Kreislaufkonzepte, entwickeln wiederverwertbare und reduzierte Verpackungen. Ein Beispiel ist die Modekette H&M, wo gebrauchte Kleidung abgegeben werden kann. Letztendli

Ruhrgebiet - Umwelt, Soziales

Ruhrgebiet bleibt Faire Metropole Herne/Metropole Ruhr (idr). Das Ruhrgebiet bleibt "Faire Metropole". Den Titel erhalten Städte, die den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern und die Akteure dazu vernetzen. Das Ruhrgebiet hatte 2013 als weltweit erste Großregion diese Auszeichnung von Fairtrade Deutschland erhalten. Jetzt stand die Rezertifizierung für weitere zwei Jahre an. Die Auszeichnung für die Region geht zurück auf das Engagement des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, dem auch der Regionalverband Ruhr (RVR) angehört. Derzeit arbeitet das Netzwerk daran, dass das Ruhrgebiet eine Fairfassung auf Grundlage der UN-Nachhaltigkeitsziele erhält. Dazu hat das Netzwerk die Charta Faire Metropole Ruhr 2030 entworfen - ein Grundsatzpapier, das die einzelnen Kommunen und Kreise beschließen sollen. Als erste Stadt hat Hamm die Charta bereits unterzeichnet.

sozial

Bistum Münster: Katholische öffentliche Bücherei St. Gertrudis Recklinghausen spendet Mobiliar ins Hochwassergebiet Noch steht Büchereileiterin Regina Kirchwehm mitten in einer Baustelle. Sie hofft, dass sie mit ihrem Team spätestens Mitte Dezember die Nutzerinnen und Nutzer der katholischen öffentlichen Bücherei willkommen heißen kann. ONsüd-Bild: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe Recklinghausen (pbm/mek). Das große Fenster gibt den Blick in das Innere frei. Nichts erinnert momentan an die katholische öffentliche Bücherei (KÖB) neben der St.-Gertrudis-Kirche. Beim Betreten steigt der typische Renovierungsgeruch in die Nase, eine Mischung aus Feuchtigkeit und Staub. In der Mitte stapeln sich Kartons, die mit Folien abgedeckt sind. Im hinteren Raum steht ein Trocknungsgerät. „Seit knapp 70 Jahren ist unsere Bücherei in diesem ehemaligen Geschäft untergebracht. Eine grundlegende Renovierung war wegen der schlechten Bausubstanz dringend notwendig“, berichtet Regina Kirchwehm bei e