Donnerstag, 20. September 2018

initiativ, religiös & sozial

Sternsinger im Bistum Münster
sammeln mehr als 3,5 Millionen Euro

Kindermissionswerk legt zum Weltkindertag Zahlen vor



Die Sternsinger im Bistum Münster haben fleißig gesammelt – eine Gruppe besuchte auch Bischof
Dr. Felix Genn im Bischofshaus. ONsüd-Bild: Bischöfliche Pressestelle / Ann-Christin Ladermann



Bistum Münster (pbm/cb). Passend zum Weltkindertag hat das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ die Ergebnisse der Aktion Dreikönigssingen 2018 mitgeteilt. Im Bistum Münster wurden demnach in 383 Pfarreien und Gruppen insgesamt 3.550.563,11 Euro gesammelt, gut 300.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Damit liegt das Bistum im Trend: Bundesweit haben die Sternsinger mit ihrem Einsatz das höchste Sammelergebnis ihrer Geschichte zusammengetragen, wie das Missionswerk mitteilt. „Das ist wirklich ein historisches Ergebnis für alle, die an der Aktion Dreikönigssingen mitwirken, an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Beteiligten“, sagt Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ über das Rekordergebnis. „Es ist vor allem eine hoffnungsvolle Nachricht für Mädchen und Jungen in Not, die wir gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen. Es zeigt uns auch, dass die Menschen, die an den vielen Türen den Sternsingern ihre Spenden geben, wissen, wie dringend Kinder in der Einen Welt Hilfe benötigen, und sich von dem Einsatz der Sternsinger immer wieder berühren lassen“, betont Krämer.

Mit den gut 3,5 Millionen Euro liegt das Bistum Münster im Bistumsvergleich auf dem dritten Platz, Spitzenreiter ist das Bistum Rottenburg-Stuttgart mit knapp 5,3 Millionen Euro und das Erzbistum Freiburg mit gut 4,6 Millionen Euro. Insgesamt wurden bei der diesjährigen Aktion rund 48,8 Millionen Euro gesammelt, zwei Millionen mehr als im Vorjahr. Seit dem Start 1959 hat sich das Sternsingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Das Geld, das durch die Sternsinger gesammelt wird, kommt Kindern in Not in über 100 Ländern zu Gute. Vor allem in Bildungs- und Ausbildungsprojekten werden Mädchen und Jungen gefördert und betreut, aber auch Projekte im Gesundheits- und Ernährungsbereich und im Kindesschutz können von den Sternsingergeldern verwirklicht werden.


Samstag, 8. September 2018

zukunftsorientiert & sozial

Begegnungsstätte für Generationen
entsteht im Zentrum von Suderwich
Verein Nachbarschaftshilfe über Grenzen e.V. ruft „Gretchen“ ins Leben
  

Barbara Kleiner (Vorsitzende des Vereins Nachbarschaftshilfe über Grenzen e.V.) freut sich über die baldige
Eröffnung des "Gretchens" und schaut immer wieder mal auf der Baustelle vorbei.

ONsüd-Bilder: Sebastian Pokojski


von Sebastian Pokojski

Es wird gehämmert, Pinsel werden geschwungen und ein Elektriker überprüft die in die Jahre gekommenen Elektroleitungen. Wo? – im Zentrum von Recklinghausen- Suderwich, genau auf der Schulstraße 28.
Wenn man an der zukünftigen Begegnungsstätte des Vereins Nachbarschaftshilfe über Grenzen e.V.  reinschaut, sieht man, dass sich hier etwas tut. Fleißige Vereinsmitglieder helfen da schon mal in den letzten Tagen auch in Nachtschichten, um das Ziel der Vereinsvorsitzenden Barbara Kleiner umsetzen zu können, in Kürze die Umbaumaßnahme der alten Räumlichkeiten über die Bühne zu bekommen und direkt vor Ort Hilfe anbieten zu können und somit auch neue Begegnungen zu fördern.


Sabina und Cordula packen ehrenamtlich mit beim
Streichen an und haben sichtlich Spaß.
Die Idee ein breites Angebot vor Ort in direkter Nähe zum Menschen zu schaffen, ist dem im Jahr 2016 gegründeten Verein schon immer ein Anliegen gewesen. Was konkret im „Gretchen“ Interessantes und Neues auf die Besucher wartet, hat Barbara Kleiner im Folgenden so formuliert:
„Wir wollen mit der neuen Begegnungsstätte vieles erreichen und Mitmenschen einen neuen Raum geben. Da wären Nähgruppen, Strickgruppen, Senioren -Kinderkochgruppen, Platz für kleine Flohmärkte, Platz für verschiedene Anlässe (Kindergeburtstage oder Ähnliches ), Platz für Weihnachtsfeiern, Adventsmärkte, Ostereiersuchplatz etc. Gruppen können sich nach Absprache einmieten. Wir schaffen auch Platz für Kreativgruppen, Beratungen im ALG Bereich, Beratungen im Insolvenzbereich (ab Januar 2019). Und Bedürftigen bieten wir  Lebensmittel- und Sachspendenausgaben an. Außerdem sind Kreativ-Projekte für Senioren und Kinder zum Mitmachen angedacht. Geplant ist auch eine E – Book Hörstation für Senioren. Das Ganze bei Kaffee, Kuchen, guten Gesprächen und alkoholfreien Getränken."


Auch Elektriker Sabri ist im ehrenamtlichen Einsatz und
überprüft die alten Leitungen.
Auch wir von ONsüd unterstützen das Projekt finanziell und halten vor Ort offene Redaktionssitzungen für ONsüd - sozial ab. Interessierte können sich bei uns melden. Barbara Kleiner betont, dass weitere Ideen jederzeit per Mail an die Vereinsadresse gesendet werden können.  
Spenden für das „Gretchen“ sind gerne willkommen. Dazu gibt es im Internet auch eine Crowdfundingaktion unter


Wer lieber eine Spende auf das Vereinskonto überweisen möchte, kann dies unter der IBAN DE78 426501500040102717 bei der Sparkasse Vest und per PayPal unter info@nachbarschaftshilfe-ueber-grenzen.de tun.

Montag, 3. September 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 36 - 39

WITZ - KALENDER




Dipl.-Ing. Dirk Monka


Kalender-2018 Woche 36



Mo 3.9. Wie heißen die Bären-Monate?
Septem Bär, Okto Bär, Novem Bär und Dezem Bär.

Di 4.9. Wie geht das Lied vom tanzenden Biber?
Es tanzt ein BI-BÄR-Butzelmann in unsrem Haus herum.

Mi 5.9. Wie heißen die farbig angemalten Grau-Pen?
Bunt-Pen

Do 6.9. Wie heißen die noblen Personen die immer
im Doppelpack auftreten? Paar-Tri-Zier

Fr 7.9. Wie heißt das Lieblings-Lied des Schusters?
O - SOHLE - MIO

Sa 8.9. Wie heißt das Erdzeitalter in welchem die Coiffeure,
Friseure und Haarstyler auf diesem Planeten
dominant waren? Das war im Kamm-brium

So 9.9. Wie heißt das sehr unfreundliche Kamel?
Drohmedar



Kalender-2018 Woche 37


Mo 10.9. Wie heißt das Lieblingstier vom Feuerwehrmann Ingo?
Flamm-ingo

Di 11.9. Wie heißt das klassische Wüsten-Tier?
Ka-Mehl, Ka-Pfeffer, Ka-Salz, Ka-Zucker

Mi 12.9. Wie heißt die Lieblings-Speise des Witze-Erzählers?
Lachsange mit Lachschinken, Schnittlach, Peter`s Lilie

Do 13.9. Wie heißt das Gratis-Konzert welches die betagte
Rentnerband trotz vieler Venen-Probleme geben?
Vene-Fits-Konzert

Fr 14.9. Wie heißt der bekannte Film über einen Mathematiker
in den USA? Dreisatz in Manhattan

Sa 15.9. Wie heißt der Joghurt mit der flotten Biene darin?
Pfirsich Maja-Cuja

So 16.9. Wie heißt der sanfteste Rambo der Welt?
Botter-Rahm-Bo



Kalender-2018 Woche 38


Mo 17.9. Wie heißt der Schlüssel für die Tür des Mauseloches?
Maustür-Schlüssel

Di 18.9. Wie heißt der Vogel der stets seinen Besitz betrachtet?
Hab Ich T

Mi 19.9. Was ist der Unterschied zwischen dem
Glücksrad-Geber und dem Glücks-Ratgeber?

Do 20.9. Was ist das für eine Feier da auf dem Speise-Plan?
Dort steht sen Feier?

Fr 21.9. Wie heißt die Lieblingsspeise des Tonband-Amateurs?
Band-Nudeln

Sa 22.9. Wie heißt die schimmernde Haut-Lotion?
Glitzer-in Chreme

So 23.9. Wie heißt die Traum-Insel für alle Marder?
Marder-Gaska



Kalender-2018 Woche 39


Mo 24.9. Wie heißt die Wetterfront ohne Haare?
Kahl-Luft -Front

Di 25.9. Wie hieß der Rald vor seinem Friseur-Besuch?
Haar-Rald

Mi 26.9. Wie hieß die Gar-Nison vor dem Kochen?
Roh-Nison.

Do 27.9. Wie heißt die widerstrebende Bilderausstellung?
Wehr-nissage.

Fr 28.9. Wie kann man das Dummchen
Montags morgens zum Lachen bringen?
Indem man ihm Freitags einen Witz erzählt!

Sa 29.9. Wie nennt man den Streit der beiden Diebe um
einen goldenen Ring ? Ring-Kampf

So 30.9. Wie heißt das zum Sparen verurteilte Parlament?
Sparlament


Freitag, 10. August 2018

zukunftsorientiert

Neue Kooperation für ONsüd - sozial

Seit gestern gehen ONsüd - sozial und der Verein
Nachbarschaftshilfe über Grenzen e.V. gemeinsame Wege

Zukünftig ist das Medienprojekt im sozialen Bereich Bestandteil des Vereinsportfolios von Nachbarschaftshilfe über Grenzen e.V.
Vereinsvorsitzende Barbara Kleiner und Projektleiter Sebastian Pokojski sind sich einig: „Gemeinsam können wir noch mehr erreichen und Gutes tun.“ So werden zukünftig die offenen Redaktionssitzungen in der Begegnungsstätte „Gretchen“ des Vereins angeboten, die sich gerade im Umbau befindet und bald eröffnet wird. Wir vom Team freuen uns sehr, dass wir so unsere Leser direkter und im persönlichen Gespräch erreichen können. Wo das „Gretchen“ eröffnet wird und was vor Ort an Angeboten besteht, erfahren Sie natürlich auf unseren Seiten. Wir schauen schon mal für Sie rein, und berichten in den nächsten Tagen, was Sie hier in Recklinghausen, und so viel sei schon gesagt, in Suderwich, erwarten wird.

Montag, 6. August 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 32 - 35

WITZ - KALENDER




Dipl.-Ing. Dirk Monka

Kalender-2018 Woche 32


Mo 6.8. Welches Daten-Speicher-Modul ist in
einer elektrischen Nähmaschine eingebaut?
Das Nähmory-Modul. Doppelt vorhanden – siehe 03.08.!

Di 7.8. Welches Gericht gibt es in der Eisenbahn Kantine?
Kartoffel-Puffer

Mi 8.8. Welches elektrische Küchengerät glänzt
bei jedem Backkurs durch seine Abwesenheit?
Das Waf-fehl-eisen.

Do 9.8. Welches Haar-Shampoo braucht der Hochseefischer
für die Haar-Pune?

Fr 10.8. Wenn auf dieser Matratze die Bandscheiben
richtig liegen, worauf soll Ich dann schlafen?

Sa 11.8. Wenn auf einem Schiff das Wasser knapp ist, dann
sollte die Maat-Rose nicht täglich gegossen werden?

So 12.8. Wenn der kleine Kaiman traurig ist,
darf der dann auch Krokodils-Tränen weinen?



Kalender-2018 Woche 33


Mo 13.8. Wenn der Kupferpreis auf dem Weltmarkt um 10 Prozent
steigt, wie stark verteuert sich dann der Kabeljau?

Di 14.8. Wenn der Musiker den Akkord richtig gespielt hat,
bekommt er dann Akkord Lohn.

Mi 15.8. Wenn die Anna anruft ohne ihren Namen oder Nummer
zu nennen dann ruft die doch Annanym an oder?

Do 16.8. Wenn für die POST kein Edelstahl produziert wird,
ist diese Sendung dann Edelstahl POST-frei?

Fr 17.8. Wenn die um Sätze rückläufig sind,
darf man dann die um Wörter verwenden?

Sa 18.8. Wenn zwei Wolken heiraten wollen, machen sie
vorher einen Termin aus bei den Schleier-Wolken.

So 19.8. Wenn ein Pfau mit dem anderem Pfau in der
Pfauensprache redet, was hatte er dann gesagt?
Am liebsten will ich nur noch Pfau-lenzen.



Kalender-2018 Woche 34


Mo 20.8. Wer braucht trotz vieler Zähne keine Zahnpasta?
Der Reißverschluss

Di 21.8. Der Mann kommt ganz gebückt vom Markt zurück,
stellt den Einkaufskorb hin, sagt zur Frau:
”Hier sind deine Bücklinge” und
richtet sich langsam wieder auf.

Mi 22.8. Der Mann klagt am Stammtisch:
„Immer will meine Frau das letzte Wort haben!“
Antwort eines anderen: „Hast du es gut,
meine will immer die letzte Euros!“

Do 23.8. Wer arbeitet gerne beim TÜV?
Der TÜVtler

Fr 24.8. Wer baut die zerbrochene Schallmauer wieder auf?
Die Freimaurer

Sa 25.8. Wenn diese Äpfel doch ungespritzt sein sollen,
wieso liegt dann ein Impfpass dabei?

So 26.8. Der Mann der im Freibad nur in Badehose da steht
kann wirklich keinen Witz aus dem Ärmel schütteln.



Kalender-2018 Woche 35


Mo 27.8. Wer ist derjenige der da hinten immer in das Feld sticht?
Nimm das Fernglas, dann erkennst du ihn besser.
Das ist unser neuer Feld-Stecher.

Di 28.8. Wer ist eigentlich der Vater von dem kartoffelpü Reh
denn ein kartoffelpü Hirsch gibt es doch gar nicht?

Mi 29.8. Wer drei Gläser dieser Brech-Bohnen auf einmal nimmt,
bekommt das Brech-Eisen zum halben Preis dazu.

Do 30.8. Wer kann mir sagen wie lange die Eistorte
im Backofen bleiben muss?

Fr 31.8. Wer so kurz vor dem Zahltag sparsam leben muss,
der darf nur Spar-Gel Kaufen, oder?

Sa 1.9. Wer sowieso nichts zu tragen hat,
der kann doch niemals nachtragend sein….

So 2.9. Wie definiert man die Konscherben?
Als volle Einmachgläser nach dem Erdbeben…

Sonntag, 1. Juli 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 27 - 31

WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


Kalender-2018 Woche 27


Mo 2.7. Welches Musikinstrument wird nur im Fahren
transportiert? Das Fahr-Gott.

Di 3.7. „Welches neue Fortbewegungsmittel hast
Du Dir denn gekauft?“ „Fahrrad ich nicht!“

Mi 4.7. Welches Pferd will gerne in einem Schau-Fenster
betrachtet werden? Das Schau-Kel-Pferd

Do 5.7. Welches Tier ist für die am Himmel befindlichen
Kuh-Mulus Wolken zuständig?

Fr 6.7. Welcher Rasenmäher ist für das See-Gras am besten
geeignet, der mit Benzin oder der mit dem Stromkabel?

Sa 7.7. Welcher militärisch organisierte Fisch gehört weder
zur Marine noch zur Luftwaffe? Der Heer-Ing.

So 8.7. Welches wasserfeste Gesangbuch wird
beim Walgesang benutzt?



Kalender-2018 Woche 28


Mo 9.7. Welcher Soldat steuert oben auf dem Gletscher
den Eis-Panzer?

Di 10.7. Welcher Vogel ist der Beste im Speer-Wurf?
Der Speer-ling, wer sonst.

Mi 11.7. Das Pferd muss beim Essen gut aufpassen,
dass die gesamte Nahrung gut Pferd-aut wird.

Do 12.7. Das Pferd, welches mit den Beinen im Nil steht,
das ist nicht automatisch ein Nil-Pferd.

Fr 13.7. „Du Papi, .wie teuer ist das Fahrrad, das du mir schenkst,
wenn ich versetzt werde?“ „Na, so etwa 300 Euro.“
„Dann freu dich, du hast gerade 300 Euro gespart!“

Sa 14.7. Welches Besteck ist nur für gekochte Speisen da?
Die Gar Bel

So 15.7. Hundeausstellung:
„Den besten Wachhund der Welt möchte ich sehen!“
„Zu spät, der ist gestern leider gestohlen worden.“



Kalender-2018 Woche 29


Mo 16.7. Sofern niemand die Sicherung ausschaltet,
besitzt der Lachs eine perfekte Strom-Linien-Form.

Di 17.7. Sprach der nun von Meeres-Schildkröten
oder von mehr Ess-Schildkröten?

Mi 18.7. Welcher Seh-Adler braucht nun eine Brille?

Do 19.7. Welches ist die größte Ente hier auf der Erde?
Das sind die Wis-Ente.

Fr 20.7. Dieses Tier soll gleichzeitig ein Reh und ein Affe sein,
das geht doch gar nicht! Doch, das ist ein Reh-sus-Affe.

Sa 21.7. Ein Elefant betrachtet lange ein Zebra und seufzt dann:
„Es stimmt schon, Streifen machen schlank.“

So 22.7. Ein heißer Sommer-Wandertag. Die Gruppe sieht
eine Kuh bis zum Bauch im kalten Bach stehen.
Jemand fragt: „Komisch, wieso macht die das?“
„Na damit die Milch nicht sauer wird.“



Kalender-2018 Woche 30


Mo 23.7. Ein Igel geht in der Nacht durch den Botanischen Garten.
Jedes Mal, wenn er an einen Kaktus stößt,
fragt er: „Mama bist Du das?“

Di 24.7. Ein Schneckenkind fragt seine Mama:
„Mama können wir über die Straße gehen?"
Antwortet die Mama: „Nein, noch nicht, denn
in 10 Minuten kommt der Linienbus!“

Mi 25.7. Ein Hirsch sagt zum anderen Hirsch:
Also das glaube ich dir nicht, dass du in
der Reh-gierung bist, denn du bist doch keins.

Do 26.7. Die Kängurumutter steht in der prallen Sonne.
Aus dem Brustbeutel schaut ein Pinguinkopf heraus
und sagt: „Immer diese Hitze! Aber in wenigen
Wochen ist mein Austauschjahr vorbei.“

Fr 27.7. Eine Katze geht in eine Bar.
Der Kellner fragt: „Wie immer, Milch?“
Da antwortet die Katze: „Nein, diesmal bitte Whisky.
Ich will auch mal mit einem Kater im Bett aufstehen.“

Sa 28.7. Eine Raupe frisst am Tag genau so viel wie sie wiegt.
Daher sind die Raupenwaagen morgens alle besetzt.

So 29.7. Eine Schnecke fragt die andere:
„Woher hast du dein blaues Auge?“
„Als ich gestern im Wald joggen war,
schoss plötzlich ein Pilz vor mir aus den Boden.“



Kalender-2018 Woche 31


Mo 30.7. Eine Stechmücke fliegt aus der Fabrik heraus
und warnt seine Mitstecher:
Vorsicht bei der Stech-Uhr, die sticht zurück!

Di 31.7. Zwei Haie schwimmen nach dem Job als Hai-zer zurück
nach Hause. Da sagt der eine Hai zum anderen Hai:
„Die Hai-mat hat uns wieder.“

Mi 1.8. Warum darf man im Garten den Schuppen
nicht mit Haarshampoo waschen?
Weil das gegen Schuppen ist.

Do 2.8. Warum drehen die Flugzeuge vor der Landung
nur Warteschleifen aber keine Warteknoten?

Fr 3.8. Welches Daten-Speicher-Modul ist in
einem elektrischen Rasenmäher eingebaut?
Das Mähmory-Modul.

Sa 4.8. Welches Buch wird im Nähkurs angewendet?
Findet Nähmo

So 5.8. Welches Boot fährt der Kai?
Ein Kai-jak



Donnerstag, 28. Juni 2018

zukunftsorientiert, initiativ & religiös

Licht ausschalten und Heizung runterdrehen

„Zukunft einkaufen“: Bistum wirbt für Umdenken in Einrichtungen

Bildunterschrift: Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Projektverantwortlicher Thomas Kamp-Deister
sowie Sonja Wilmer-Kausch und Benedikt Vollmer vom Kolping-Diözesanverband (von rechts)
stellten die Initiative „Zukunft einkaufen“ im Bistum Münster vor.

ONsüd-Bild: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann


Münster (pbm/acl). Das Licht ausschalten, die Heizung herunterdrehen, weniger Papier bedrucken, fair gehandelte Produkte kaufen: Diese und weitere ökologische und soziale Maßnahmen hat das Bistum Münster künftig im Blick. Mit der Teilnahme am bundesweiten Projekt „Zukunft einkaufen. Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen“ unterstützt es Pfarreien und kirchliche Einrichtungen bei ihrer nachhaltigen Ausrichtung. Nach einer Pilotphase, an der sich bereits ausgewählte Kirchengemeinden und Einrichtungen beteiligt haben, fiel am 28. Juni der Startschuss für das Projekt „Zukunft einkaufen. Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“.

„Wir entscheiden bei unserem Einkauf über die Zukunft“, brachte es Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, bischöflicher Beauftragter für die Weltkirche, auf den Punkt. „Wir haben es in der Hand, ob wir saisonale und fair gehandelte Produkte kaufen oder nicht, ob wir bei Kleidung auf entsprechende Nachweise bezüglich Material und Produktion achten.“ Seit mehreren Jahrzehnten engagiere sich die Kirche im Bereich des ökofairen Einkaufs. Mit dem Projekt solle dieser Einsatz intensiviert werden. „Zukunft einkaufen“ sei konkret und helfe kirchlichen Einrichtungen – von der Schule über den Verband bis zur Pfarrei – das Einkaufsverhalten zu ändern und so die Schöpfung zu pflegen und zu hüten, erklärte Zekorn.

Der Schöpfungsgedanke war es auch, der den Anstoß für das Projekt im Bistum gegeben habe, berichtete Thomas Kamp-Deister, Projektverantwortlicher und Referent für Schöpfungsbewahrung im Bistum Münster. Vor drei Jahren habe Papst Franziskus die Enzyklika „Laudato Si“ veröffentlicht und darin zur Bewahrung der Schöpfung aufgerufen. „Wir möchten Pfarreien und kirchliche Einrichtungen dabei unterstützen, die Enzyklika praktisch umzusetzen“, fasste Kamp-Deister zusammen. Dabei müssten Abläufe unter die Lupe genommen und Gewohnheiten verändert werden.

Das Bistum bietet dafür drei unterschiedliche Wege an: Mithilfe von Checklisten und Leitfäden, Materialien und Beratung können sich Kirchengemeinden als „ökofaire Gemeinde“ zertifizieren lassen, kirchliche Einrichtungen wie Schulen und Caritas können eine Umwelterklärung aufsetzen, um ihr ökonomisches und ökologisches Verhalten zu kontrollieren, und bereits erfahrene Einrichtungen können eine international anerkannte Zertifizierung erreichen. „Für Pfarreien bedeutet das zum Beispiel, Bio-Weine und -Säfte bei Veranstaltungen anzubieten, im Gottesdienst ökofaire Produkte wie Kerzen und Weihrauch zu verwenden oder Schokolade, Kaffee und Tee aus dem Fairen Handel zu bestellen“, verdeutlicht Kamp-Deister.

Dass „Zukunft einkaufen“ Veränderung bedeute, davon berichteten Sonja Wilmer-Kausch und Benedikt Vollmer vom Kolping-Diözesanverband. Im Rahmen der Pilotphase wurde der Verband bereits vor drei Jahren zertifiziert, Ende des Jahres sei es wieder soweit. „Wie viele Kilometer fahren wir pro Jahr mit Dienstfahrzeugen? Wie viel Wasser, wie viel Papier verbrauchen wir? Diese Fragen haben wir zu Beginn geklärt und uns dann kurz-, mittel- und langfristige Ziele gesetzt“, erklärte Vollmer. Im Laufe des Prozesses, ergänzte Sonja Wilmer-Kausch, seien die Mitglieder spürbar für das Thema sensibilisiert worden – auch, weil von Anfang an klar gewesen sei, dass nicht alles sofort umgestellt werden könne oder müsse, sondern der Weg zu ökofairem Handeln Zeit brauche: „Dieses Bewusstsein ist ein großer Schatz für unseren Verband.“


Dienstag, 19. Juni 2018

Ruhrgebiet, NRW - Soziales

Kindernothilfe unterstützt 1,9 Millionen
Jungen und Mädchen in aller Welt

Duisburg (idr). Gut 68 Millionen Euro, 7,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, stellte die Kindernothilfe in Duisburg 2017 für die Förderung und den Schutz von Kindern in 33 Ländern zur Verfügung. Rund 1,9 Millionen Jungen und Mädchen kam die Hilfe zugute, darunter auch viele geflüchtete Rohingya in Bangladesch und syrische Kinder.
Die Kindernothilfe ist nach eigenen Angaben eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa. Sie unterstützt benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben und leistet humanitäre Hilfe.

Sonntag, 3. Juni 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 23 - 26

WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


                 

Kalender-2018 Woche 23

Mo 4.6. Warum essen viele Erfinder in Dummersdorf Jod-Tabletten?

Sie kennen das Sprichwort: Jod macht erfinderisch.

Di 5.6. Welche deutsch-griechische Sängerin darf auf dem Schiff
nicht auf der LUV-Seite stehen? Vicky LEE-Andros

Mi 6.6. Welches Bonbon sitzt mit Glatze beim Friseur?
Das EM-EU-KAHL

Do 7.6. Tiere wie Bulle, Kuh, Hund, Pferd oder Schaf
sind Vier-Beiner. Der Mann mit dem kühlen Blonden
im Glas ist dagegen ein Bier-Beiner.

Fr 8.6. Sag einmal, wann wollen wir wieder Dart spielen gehen?
Gehe zum Kalender und ich nenne dir das Dart um.

Sa 9.6. „Mit der Biene spiele ich kein Skat mehr
denn die hat oft einen Stich mehr als ich!”

So 10.6. In der Großküche sagt ein Koch zum anderen Koch:
„Jetzt haben wir so viel Mehl-Schwitze hergestellt,
also heute Abend spare ich mir die Sauna.“



Kalender-2018 Woche 24


Mo 11.6. Mit welcher Dame springt man in der Straßenbahn
um die Wette? Mit der Tram-Polin.

Di 12.6. Mit welcher Fähre kann niemand übersetzen?
Mit der Af-Fähre

Mi 13.6. Mit welcher Last hat der König zu tun?
Mit seinem Pa-Last

Do 14.6. Muss das aus England kommende Penny-Cilin
auf der Kanal-Fähre in Cent-Cilin umbenannt werden?

Fr 15.6. Nun ist klar wie die Polizei das Pfeffer-Spray begründet.
Mit dem verschärften Demonstrations-Recht.

Sa 16.6. Sind die Gegenteile der Lokomo-Höhen
nun die Lokomo-Tiefen?

So 17.6. Stimmt es, dass jemand der einen guten Ruf beschmutzt hat,
danach sofort in Schmutzhaft kommt?


Kalender-2018 Woche 25


Mo 18.6. Stimmt es, dass der beste Mars-Schneider auf der Erde
sein Büro dennoch nicht auf dem Mars hat?

Di 19.6. Stimmt es, dass der Taucher nun in der
Auftauch - Station auf Tauchstation ist?

Mi 20.6. Welche Arbeitsgeräte und Traktoren benutzt der
Land-Wirt zum Bearbeiten seiner Geschäfts-Felder?

Do 21.6. Stimmt es, dass ein CELLO nur in CELLO-Pan-Folie
verpackt werden darf?

Fr 22.6. Stimmt es, dass der auf der Erde eingeschlagene Meteorit
den Forschern einschlägig bekannt war?

Sa 23.6. Nanu, warum sitzt du mit dem Fallschirm auf dem Pferd?
Ist das nun ein Spring-Reiten oder nicht?

So 24.6. Was macht der Spring-Bock mit dem Fallschirm?
Vielleicht hat der Bock auf nen Sprung?



Kalender-2018 Woche 26
Mo 25.6. Welche Sprache spricht der Fahrer der Dampflok
in der Sowjetunion? Ruß Zisch

Di 26.6. Welche Wurst darf auch der Vegetarier essen?
Die Salat-mi

Mi 27.6. Welcher Landwirt ist für das
Erd - Magnet - Feld verantwortlich?

Do 28.6. Welchen Besen benutzt der Busfahrer
an seiner Kehr-Schleife?

Fr 29.6. Welches ist die größte Ente hier auf der Erde?
Das sind die Wis-Ente.

Sa 30.6. Welches Land ist das Paradies für Tee-Trinker?
Tee-He-Ran

So 1.7. Welches Mineralwasser wird auf der ISS Raumstation
getrunken? Nur das echte ALL-ster Wasser.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Katholikentag Münster

Bundespräsident Steinmeier besucht mit Bischof Genn die Kirchenmeile
Staatsoberhaupt informiert sich über Präventionsmaßnahmen

Bischof Genn und Bundespräsident Steinmeier ließen sich von den Präventionsbeauftragten der deutschen
Bistümer ihre Schulungsarbeit erläutern.
ONsüd-Bild: Bistum Münster/Christian Breuer


Münster (pbm/cb) Gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Gattin Elke Büdenbender hat der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, am 10. Mai die Kirchenmeile beim Katholikentag besucht. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, Bischof und Staatsoberhaupt die Hand zu schütteln oder ein Selfie mit ihnen zu machen.
In einem längeren Gespräch informierten sich Steinmeier und Genn gemeinsam mit Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) und dem nordrhein-westfälischen Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann, über die Prävention sexualisierter Gewalt. Der Stand wird gemeinsam von den Präventionsbeauftragten der deutschen Bistümer betrieben. „Wir haben dem Bundespräsidenten von unseren umfangeichen Schulungsmaßnahmen berichtet“, erklärte anschließend Ann-Kathrin Kahle, gemeinsam mit Beate Meintrup Präventionsbeauftragte im Bistum Münster. Interessiert stellten der Bundespräsident und seine Frau Nachfragen, etwa, ob die Teilnehmer sich freiwillig schulen lassen. „Der Anstoß erfolgte über die Bistümer, bei den Teilnehmern ist aber im Laufe der Schulungen ein wachsendes Interesse und Bewusstsein für das Thema festzustellen“, erläuterte Kahle.
Bischof Genn betonte, dass ihm die Prävention sexualisierter Gewalt ein wichtiges Anliegen und er sich seiner Vorbildfunktion bewusst sei. Daher habe er direkt zu Beginn des Präventionsangebots an einer Schulung teilgenommen. Kahle freute sich über das Gespräch mit Bundespräsident und Bischof: „Wir fühlen uns durch den Besuch wahrgenommen“, sagte sie. „Und ich denke, wir dürfen stolz darauf sein, dass die Kirche das Thema angegangen ist.“
Nach dem Besuch des Präventionsstandes setzten Bischof Genn und Bundespräsident Steinmeier ihren Besuch der Kirchenmeile fort. Insgesamt gibt es dort mehr als 350 Informations- und Begegnungsangebote. In ihrer Gesamtheit dokumentiert die Kirchenmeile die Breite des Engagements, das Christinnen und Christen in Gesellschaft und Kirche entfalten.


Katholikentag Münster

Eröffnungsgottesdienst zum 101. Katholikentag

Genn: „Aus der Kraft des Auferstandenen ist Frieden möglich.“

Bischof Dr. Felix Genn richtete einen eindringlichen Friedensappell an die Gäste des
Katholikentags.
ONsüd-Bild: Bistum Münster/Achim Pohl
Münster (pbm/jg). Es ist ein Appell, der in diesen Tagen von Münster ausgeht. Und zwar an alle Menschen, sich für den Frieden stark zu machen, ihn weiterzutragen. „Können nicht auch wir von diesem Katholikentag als Friedensbotinnen und Friedensboten in Orte unserer Heimat und unseres Landes Menschen vermitteln: Aus der Kraft des Auferstandenen ist Friede möglich. Das wäre die Botschaft von Münster schlechthin.“ Mit diesen Worten hat Bischof Dr. Felix Genn in seiner Predigt während des Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt auf dem Schlossplatz den 101. Katholikentag eröffnet. Tausende Besucherinnen und Besucher verfolgten den Gottesdienst live vor Ort. Mitgebrachte Regenjacken und -schirme kamen nicht zum Einsatz. Pünktlich um 10 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne zeigte sich. 
Genn nahm auch Bezug auf die Dessauer Friedensglocke, die seit ein paar Wochen vor dem LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz steht, und die ein Mahnmal für die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR am Ende der 1980-er Jahre ist: „Welche Waffen können wir hier in Münster zerstören und damit den Frieden einläuten? Das ist die Aufgabe, die uns der Katholikentag, und zwar jedem Einzelnen von uns stellt“, sagte Genn. 1990 hatte ein Panzer in Dessau Waffen der Nationalen Volksarmee überrollt und sie dadurch unschädlich gemacht. Aus dem eingeschmolzenen Stahl wurde die Friedensglocke gegossen. 
Jeder, betonte der Bischof, könne am Frieden mitarbeiten: „Der Auferstandene schenkt uns die Gaben und Fähigkeiten – jedem nach seinen Kräften, am Aufbau Seines Reiches zu arbeiten. Dazu gehört auch, den Frieden zu suchen.“ Dass das nicht immer einfach ist, oder verletzungsfrei sei, verdeutlichte Genn ebenfalls: „Wer für den Frieden arbeitet, kann an den Wunden des Auferstandenen nicht vorbei gehen. Ja, es kann sogar sein, dass er im Einsatz selbst verwundet wird.“ 
Es ist auch ein Wunsch, so Genn, der von Münster ausgeht. Und zwar ein dringlicher. „Von der Stadt des Westfälischen Friedens geht konkret der Wunsch aus, der über diesem Katholikentag steht: Suche Frieden!“ Passend dazu trugen während des Gottesdienstes Friedensbotschafterinnen und Friedensbotschafter ausgewählte Zitate aus der Bibel in die Menge. „Geht hinaus ist die Welt“ (Mk, 16,15) war da wohl das eindringlichste. 
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag in den Händen zahlreicher Akteure aus dem gesamten Bistum: die Jugendkantorei aus St. Dionysius Rheine, die Kirchenchöre St. Josef und St. Laurentius sowie die Marienkantorei und Kreuz & Quer aus Warendorf waren ebenso dabei wie der Kirchenchor und der Projektchor Heilig Kreuz Münster, der Mädchenchor Marienfeld, die Mädchenkantorei der Singschule St. Pankratius Emsdetten, Peter Risthaus aus Borken, Daniel Frinken aus Münster, Thomas Kleinhenz aus Lüdinghausen, Michael Lyra aus Münster sowie die Münsteraner Dombläser und ein Gemeindechor, der sich zusammensetzte aus vielen kirchlichen Chören im Bistum Münster. Die musikalische Gesamtleitung hatte Jutta Bitsch.

Montag, 7. Mai 2018

zu Besuch bei...

KULTUR FÜR ALLE: KukturPottRuhr
 
Bei der Arbeit in den Räumlichekeiten des Netzwerks Bürgerengagement in Recklinghausen: Dirk Hoffmann
(rechts im Bild) und Teamleiter Jan Justrie bei der Kartenvergabe mit Hilfe einer PC-gestützten Datenbank.
ONsüd-Bilder: sepo

(diho) Heute besuchte ein Teil  der Redaktion von ONsüd die KulturPottRuhr e.V. Dependance Recklinghausen. Teamleiter Jan Justrie stellte sich gerne unseren Fragen und informierte über das soziale Anliegen des Projektes.

ONsüd: Wie ist das Projekt KulturPottRuhr entstanden?
Jan Justrie: Die Initiative wurde am 24. September 2010 gegründet. Seit Mai 2013 gilt KulturPottRuhr als eingetragener Verein. Ziel ist allen Menschen, denen es finanziell nicht gut geht dennoch den Zugang zum kulturellen Leben zu ermöglichen.

Die Tür steht allen Berechtigten offen:

INFOS unter: www.kulturpott.ruhr

Zentrale Gelsenkirchen
Tel.: 0209 157 944 10
info@kulturpott.ruhr
Bürozeiten:
Montag - Freitag
10.00 - 14.00 Uhr

und

Zweigstelle Recklinghausen

Netzwerk Bürgerengagement
Oerweg 38
45657 Recklinghausen
Tel.: 0151 57 402 692

Bürozeiten: Montag 14.30 - 16.30 Uhr
ONsüd: An welche Menschen wendet sich die Initiative?
Jan Justrie: An alle Aufstocker. (HartzIV-Empfänger, Sozialhilfeempfänger, geringfügige Rentner mit Aufstockung)

ONsüd: Welche Veranstalter unterstützen das Projekt?
Jan Justrie: Veranstalter darf ich direkt nicht nennen. Das Angebot besteht aus Theater, Kino, Musikkonzerten, Fußballpokalspielen und noch vielem mehr.

ONsüd: Wie werden die Karten in der Regel ausgegeben?
Jan Justrie: Wir haben eine Datenbank mit berechtigten Gästen. Daraus kontaktieren wir sie telefonisch und weisen ihnen gegebenenfalls kostenfrei Karten zu.

ONsüd: Nehmen viele Menschen ihr Angebot wahr?
Jan Justrie: Ja.

ONsüd: Bekommen Sie finanzielle Spenden?
Jan Justrie: Nein.

ONsüd: Warum haben Sie sich entschieden sich für die Initiative zu engagieren?
Jan Justrie. Ich möchte den Menschen gerne etwas zu-rückgeben.

ONsüd: Was erhoffen Sie sich für die Zukunft von KulturPottRuhr?
Jan Justrie: Weiterhin viele Interessante Veranstaltungen, die wir unseren Gästen zuweisen können.

Dienstag, 1. Mai 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 19 - 22

WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


         

                 

Kalender-2018 Woche 19


Mo 7.5. „Du machst doch immer einen großen Bogen um jede
Arbeitsstelle und nun hast du einen Job im Klärwerk
angenommen?” „Ja, ganz dicht beim Faul-Turm.”

Di 8.5. Eine Schrauben-Mutter lobt die andere Schrauben-Mutter
mit den Worten: „Du bist heute sehr gut angezogen.“

Mi 9.5. Eine Bäckerei braucht zum Einpacken von Brot noch
neue Schlauchbeutel. Wo kann sie diese bestellen,
im Gartenhandel oder nur bei der Feuerwehr?

Do 10.5. Was ist nun Heute? Der Vater - Tag
oder doch Christi Himmelfahrt?

Fr 11.5. Dürfen auch die Nachkommen aus
dem Versteck Hervorkommen?

Sa 12.5. Dürfen auch Delfine in einem Wal Fahrts Ort
ihre Zeit verbringen?

So 13.5. Der Biologe erzeugt neue Arten durch eine Pflanzen-

Kreuzung. Gehört dazu auch eine Blumen-Ampel?


Kalender-2018 Woche 20


Mo 14.5. Es sagte der Sicherheits-Experte:
„Da wollte ich extra auf Nummer Sicher gehen,
aber die steht überhaupt nicht im Telefon-Buch.”

Di 15.5. „Mit diesen Schuhen dürfen Sie sofort losgehen,
Sie brauchen dafür keine Schuhlassungsnummer.”

Mi 16.5. Der gestiefelte Kater verlässt nach hartem Training
das Studio. Jetzt ist er ein richtiger Muskelkater!

Do 17.5. Der Fuß-Gänger nimmt das drei Gänge Menü
und der Ski-Springer nimmt das drei Schanzen Menü
und der Radler bestellt sich nur ein Radler.

Fr 18.5. Der Fuß-Kranke bekommt mit einem Rezept
der Krankenkasse ein paar Schuh-Einlagen,
der Komiker bekommt mit einem Rezept
der Künstlerkasse ein paar Show-Einlagen.

Sa 19.5. Was machen die Würmer zu Beginn des Fitness-Trainings?
Wahrscheinlich das Wurming-Up

So 20.5. Pfingst-Sonnen-tag


Kalender-2018 Woche 21


Mo 21.5. Pfingst-Mond-tag


Di 22.5. Der eine ist noch grob drin, der andere ist schon fein raus.

Mi 23.5. Dürfen auch Sehvögel Blindfische fangen?

Do 24.5. Dürfen auch Frauen eine Herr ausforderung annehmen

Fr 25.5. Dürfen in einer Firma deren Vorsitzende auch Nachsitzen?

Sa 26.5. Durchsage im Supermarkt: "Mit unseren Angeboten
halten wir Sie weiterhin auf dem Kaufenden."

So 27.5. Erst muss man dem Kaffee Beine machen
und dann läuft der noch…


Kalender-2018 Woche 22


Mo 28.5. Es sagte ein Amtsrichter: „Unser Voll-Zug
ist weder eine überfüllte Eisenbahn,
noch ein ausgiebiger Nikotin-Genuss.”

Di 29.5. Es unterhalten sich zwei Musiker:
„Ich arbeite auch in einer Fabrik im Akkord.”
„Welchen Akkord? Dur - oder Moll - Akkord?”

Mi 30.5. Geht das Fertighaus somit oder
brauchen Sie noch eine große Tüte?

Do 31.5. Fronleichnam

Fr 1.6. Welche maximale Windstärke erzielt diese Seilwinde?


Sa 2.6. Ein Schiff fährt genau 24 Knoten pro Stunde,
sind das dann 12 oder 48 Schleifen pro Stunde?

So 3.6. Endlich wurde der Kapitän vom Segelschiff
zu einem Motorschiff versetzt.
Was macht er jetzt mit seinen Segel-Ohren?



Sonntag, 1. April 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 14 - 18



WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


         


Kalender-2018 Woche 14

Mo 2.4. Folgt auf dem Oster-Sonntag
wirklich ein Wester-Montag

Di 3.4. Darf auch eine Lege-Henne eine neue Stelle suchen?

Mi 4.4. Kann man ein Huhn mit einem Schwein kreuzen?
Klar doch, noch nie Eier mit Speck gesehen!

Do 5.4. Der Lehrer fragt: „Warum schlüpfen die Küken
aus den Eiern?“ Eine Antwort lautet:
„Herr Lehrer, die wollen nicht gekocht werden.“

Fr 6.4. „Als wir das letzte Mal Urlaub auf dem Lande verbrachten
sind wir immer mit den Hühnern schlafen gegangen.“
„Ja war denn genug Platz im Hühnerstall?“

Sa 7.4. Also der Bericht über den Professor im Speisesaal
war sehr Prof. ess Ionell verfasst.

So 8.4. Beim Bäcker ist das Brot im Angebot
und die Brötchen sind im Angebötchen.


Kalender-2018 Woche 15

Mo 9.4. Der Kugelschreiber mit dem klaren durchsichtigen
Gehäuse schaut dich mit einer regungslosen
Mine an und sagt kein Wort…

Di 10.4. Der geschäftstüchtige Schuster sucht
dringend neue Absatz-Märkte.

Mi 11.4. Der Schuster fragt den Kur-Arzt:
“Gibt es am Kur-Ort auch ein richtiges Sohle-Bad?”

Do 12.4. Die Frage des Dummchens beim Schuster lautet:
„Welche Schuhe brauche ich nun für das Gehirn-Jogging?”

Fr 13.4. In einem Schuh-geschäft ist genau am Freitag den 13.
ein Stapel Schuhe umgefallen. Ob das nun am Datum lag
oder nur Schuh-fall war bleibt dabei ungewiss.

Sa 14.4. Der Kraft-Verbrauch des Radfahrers
bis zum Einkaufspark in Oberhausen,
das ist die Centro-Pedal-Kraft.

So 15.4. Die alte Tante kommt zu Besuch und ist entsetzt,
wie schmutzig die Kleinen herumlaufen.
„Ja, wascht ihr euch denn nicht?“
„Aber wozu, wir erkennen uns doch an den Stimmen.“


Kalender-2018 Woche 16

Mo 16.4. Der Lehrer fragt:„Wer war der erste Mann?“ „Adam.“
Gut und wer war die erste Frau?“ „Seine Mutter.“

Di 17.4. Der Lehrer fragt einen Schüler: „Kennst du den Ärmelkanal?“
„Noch nicht, aber bald haben wir Kabelanschluss.“

Mi 18.4. Der Sohn bettelt den Vater an: „Nun lass mich doch
auch einmal fahren, ich bin schon alt genug.“
„Du ja, aber der Wagen noch nicht!“

Do 19.4. Die Ehefrau fragt ihren Mann:„Kannst Du diese leeren
Flaschen noch im Getränkeladen durch volle ersetzen?“
„Klar doch. Mach ich auf dem Weg zur Bank.“
„Dann nimm auch das leere Sparbuch mit.“

Fr 20.4. Der Physiklehrer erklärt:„Also, bei Hitze dehnen sich
Dinge aus und bei Kälte ziehen sie sich wieder zusammen.“
„Ach so“, meint der kluge Klaus, „deshalb sind
die Sommerferien länger als die Winterferien!“

Sa 21.4. Der Supermarkt ist der Lebensmittel - Punkt,
und das Wohnzimmer der Lebens - Mittelpunkt.

So 22.4. Die kleine Schnecke ist glücklich weil sie im Miles and More
Bonus schon ihre erste Meile verbuchen konnte.


Kalender-2018 Woche 17

Mo 23.4. Die Frage des Landwirtes im Excel - Kurs lautet:
„Welcher Dünger wird für dieses Daten - Feld benutzt?”

Di 24.4. „Die Frau sieht wirklich gut aus, aber was knackst da
immer so?” „Das ist nur ihr knackiger Po!” „Ach so”

Mi 25.4. Die gesamte Küche besteht aus massiv Kiefer,
also die Hängeschränke aus massiv Oberkiefer
und was auf dem Boden steht aus massiv Unterkiefer.

Do 26.4. Die Mutter sagt:„Aufpassen, das Parkett ist frisch
gebohnert!“ „Macht nichts, Ich habe ja Spikes
unter meinen Turnschuhen.“

Fr 27.4. „Du hast doch nur die Sonderschule besucht und bist
nun ein Richter?” „So etwa, aber ein richtig tö-Richter.”

Sa 28.4. Der Mann vom Wetteramt sagt:
„Der Regen kann kräftiger ausfallen.“
Hört sich gut an wenn man das kräftiger weglässt.

So 29.4. Die beiden angetrunkenen Geschwister
fahren mit dem Auto gegen einen Zaun.
„Hast Du etwas abgekriegt?“ fragt der eine.
„Wieso, hat jemand einen ausgegeben?“


Kalender-2018 Woche 18

Mo 30.4. Darf eine feine Dame über dem Abend-Kleid
noch einen Morgen-Mantel tragen?

Di 1.5. Mai-Feier-Tag (nicht: Mal-Feier-Tag)

Mi 2.5. Darf man den Auszieh - Tisch auch
bei einem Wohnungs - Einzug verwenden?

Do 3.5. Darf ein See-Fahrer auch Erd-Nüsse essen?
Ja aber nur als Beilage zu den See-Gurken.

Fr 4.5. Darf ein Drücke-Berger eine Schraube an-ziehen?

Sa 5.5. Dieses Foto zeigt den Gitarren-Verstärker
in der Saiten-Ansicht.

So 6.5. Dieses Foto ist das allererste der kleinen Serie
und somit der Fototyp.

Sonntag, 11. März 2018

Woche der Brüderlichkeit

Bischof Dr. Felix Genn (links) und Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow (rechts) gratulierten dem engagierten
Musiker und Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, Peter Maffay. ONsüd-Bild: pbm

Peter Maffay für sein vielfältiges Engagement ausgezeichnet

„Woche der Brüderlichkeit“ in Recklinghausen mit Festakt eröffnet


Recklinghausen (pbm/mek). Mit einem Festakt im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen ist die diesjährige „Woche der Brüderlichkeit“ bundesweit eröffnet worden. Im Mittelpunkt der Feier stand die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den Musiker Peter Maffay für sein entschiedenes Eintreten gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Kultur.

Die zahlreichen Veranstaltungen der bundesweit 84 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit stehen in diesem Jahr unter dem Leitthema „Angst überwinden – Brücken bauen“. Wie wichtig der Dialog gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Herausforderungen sei, in der viele Menschen Angst vor dem Fremden hätten, betonte Dr. Margaretha Hackermeier, katholische Präsidentin des Deutschen Koordinierungsrates, in ihrer Eröffnungsrede. Dafür brauche es starke Partner, aber auch jedem Einzelnen gelte der Auftrag, Brücken zu bauen. „Peter Maffay, einer aus der Mitte unserer Gesellschaft, hat schon früh darauf aufmerksam gemacht: Der Rechtsradikalismus in unserem Land ist keineswegs verschwunden. Und er hat dies laut und deutlich eingeklagt“, zollte sie dem Preisträger Respekt.

Auch Ministerpräsident Armin Laschet würdigte sowohl das Engagement Maffays als auch die Arbeit der christlich-jüdischen Gesellschaften, die sich seit 1952 für den christlich-jüdischen Dialog einsetzen. Gerade in der digitalen Zeit, in der es kein wirkliches Gegenüber in den Netzwerken mehr gebe, sei es wichtig, im direkten und persönlichen Gespräch zu sein. „Wir müssen gegen jede Form von Antisemitismus angehen“, sagte Laschet. Sein Wunsch sei es, dass Christen, Juden und Muslime sich am 9. November beim Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren in einer gemeinsamen Erklärung gegen Hass und Völkermord aussprechen.

In seiner Laudatio stellte Prof. Udo Dahmen, Direktor der Popakademie Baden-Württemberg, das vielseitige soziale Engagement von Peter Maffay vor. „Er singt nicht nur über seine Visionen für eine bessere Welt auf der Bühne, sondern er tritt auch für die Werte ein, die ihm am Herzen liegen“, sagte Dahmen. So zum Beispiel mit seiner Stiftung, die sich um benachteiligte Kinder kümmert oder den Austausch von deutschen, israelischen und palästinensische Jugendlichen fördert. Maffay sei es wichtig, dass junge Menschen lernen, über den Tellerrand zu schauen. „Der Mut zum Wandel, zur positiven Veränderung, zur Toleranz durch Brücken bauen hat Peter Maffay immer angetrieben“, hielt Dahmen fest.

Maffay selbst würde den Preis am liebsten zerteilen, denn „ohne die vielen Unterstützer, die ich habe, würde die Arbeit nicht funktionieren“. In seiner Musik wolle er Betrachtungen über das verarbeiten, was ihm wichtig erscheine, um diesen Impuls an die Menschen weiterzugeben. „Wir leben in einer Demokratie, in der wir frei unsere Meinung äußern können. Wenn wir uns das erhalten wollen, müssen wir uns gegen die Gefahren einsetzen, die einer solchen Gesellschaft drohen“, erklärte Maffay.

Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow, Rabbiner Prof. Dr. Andreas
Nachama 
und Bischof Dr. Felix Genn segneten die Menschen zum
Abschluss 
der christlich-jüdischen Glaubensfeier. ONsüd-Bild: pbm 
Bereits am Samstagabend hatte der Deutsche Koordinierungsrat zu einer christlich-jüdischen Gemeinschaftsfeier mit Ansprachen von Bischof Dr. Felix Genn, Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow eingeladen. Gemeinsam betonten sie, wie wichtig es sei, die Angst vor dem Fremden abzubauen. Genn verwies dabei auf die Erinnerung. „Sie ist nicht bloß eine rationale Größe, ein Nachdenken über Vergangenes, sondern ein ‚Zurückgehen mit dem Herzen‘ wie Papst Franziskus es ausgedrückt hat.“ Die Erinnerung sei notwendig für die Zukunft, „weil sie uns an die Wurzeln unseres Glaubens und unserer Kultur führt, und weil sie uns hilft, allen Kräften zu wehren, die eine so unsagbare Schandtat wie die Schoah möglich machten“. Der Bischof wünschte sich, dass von der „Woche der Brüderlichkeit“ ein Impuls aus dem reichen Erbe Israels alle Menschen guten Willens im Herzen berühre und ergreife. „Die Erinnerung ist die Brücke, die Ängste abbaut und neues aufbaut.“

Zum Abschluss der Glaubensfeier, die musikalisch von der Altstadtkantorei Recklinghausen und dem Vokalensemble der jüdischen Gemeinde in Recklinghausen gestaltet wurde, segneten Genn, Nachama und von Bülow gemeinsam die Anwesenden in der Christuskirche.


Samstag, 24. Februar 2018

Lebensart

Anders fühlen - denken - leben
Ein kurzer Blick auf Zahlen, Fakten und die zahlreichen Facetten des Lebens

(diho) Die menschliche Natur hat viele Facetten. Auf der Basis von Informationen, die uns Team-Mitglied Rita Nowak zur Verfügung gestellt hat, möchten wir auf diese Vielfalt der Lebensmöglichkeiten kurz eingehen.

Manch einer fühlt sich in seinem Körper wohl, so wie er ist. Das trifft nicht auf Jedermann zu. Rita, zum Beispiel, fühlte schon sehr früh, dass sie im falschen Körper lebte. Sie steckte in einem männlichen Körper, wusste aber stets: „Ich bin eine Frau.“ Mit 50 Jahren entschied sie: „Ab jetzt lebe ich als Frau!“ und setzte dies auch konsequent um. Ebenso gibt es Frauen, die fühlen: „Ich bin ein Mann!“ Viele Menschen denken: „Das ist doch krank!“ Aber ist das tatsächlich krank? Laut ICD (engl. für: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) wird es bis jetzt noch als psychische Störung (F 64.0) aufgeführt. Allerdings wird bei der Folge-Ausgabe das "Leiden" in dieser Form nicht weiter aufgeführt. 0,13 bis zu 5 % der Gesamtbevölkerung haben je nach Statistiken und Abgrenzungen eine transsexuelle Identität. Wie weit die einzelnen Menschen gehen bezogen auf geschlechtsanpassende Maßnahmen gehen, entscheiden sie zunächst mal selbst. Wenn es zu Namensänderungen, Hormongaben oder um die geschlechtsanpassende Operationen kommt, wird das Verfahren im Transsexuellengesetz geregelt. Hier gibt es allerdings Bestrebungen der Verbände das Verfahren erheblich zu verändern in Richtung der freien Selbstbestimmung. Mit Intersexualität bezeichnet die Medizin Menschen, die genetisch und/ oder anatomisch und hormonell Geschlechtshormone nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zugeordnet werden können. Schätzungen gehen von etwa 0,1 % aus. Intersexuelle fallen übrigens nicht unter das Transsexuellengesetz. Für sie hat das Bundesverfassungsgesetz im November 2017 die dritte Option als Geschlechtseintrag dem Gesetzgeber aufgetragen, der bis Ende 2018 eine juristische Lösung finden muss.
Sexuelle Identitäten sind die eine Seite, die andere Seite ist die sexuelle Orientierung, was etwas ganz anderes ist. Unter sexueller Orientierung versteht man/frau/* u.a. Homosexualität und Bisexualität. Wie man/frau/* lesen kann ist die sexuelle Vielfalt, sehr umfangreich.
Im Umgang mit der Selbstfindung stellen Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Psychologen eine Möglichkeit zur Unterstützung dar. 
Nicht nur im Privatleben, sondern bereits auch längst in der Arbeitswelt ist das Thema Diversity, zu der eben auch die sexuelle Vielfalt und Orientierung gehört, angekommen. Die Charta der Vielfalt ist eine Selbstverpflichtung der unterzeichnenden Arbeitgeber für das Diversity Management. Der namensgebende Verein steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und setzt sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Der „Deutsche Diversity-Tag“ wird 2018 am 05. Juni begangen.


Mittwoch, 14. Februar 2018

literarisch

Elenas Liebeskummer

von Dirk Hoffmann

Elena legte den Kopf an die Stirn ihres treuen Hengstes. Ihr Freund hatte sie verlassen. In ihrer Verzweiflung wusste sie niemand, der ihr mehr Trost spenden konnte. Sunlight war immer für sie da.
“Ach Sunlight, wie kann Thomas nur so gemein sein?”, schluchzte das Mädchen und streichelte dem Pferd mit der Hand die Wange. Sunlight spendete Elena allein durch seine Anwesenheit Trost. Sie fühlte seine wohltuende Wärme und seinen ruhigen Atem. Sunlight blies etwas Luft durch seine Nüstern. Elena spürte, dass ihm bewusst war, wie schlecht es ihr ging. Geduldig wartete Sunlight, was weiter geschehen würde.

ONsüd-Zeichnung: Dirk Hoffmann
Elena schmiegte sich ganz eng an ihr Pferd und begann zu weinen. Sunlight scharrte ein wenig mit den Hufen. Dem Mädchen stieg der Pferdegeruch, den sie so liebte in die Nase. Sie entspannte sich und die Tränen versiegten.
“Stell dir nur vor Sunlight, Thomas glaubt, ich würde ihm fremdgehen. Wie kann er nur?”
Sunlight senkte den Kopf und knabberte an Elenas Jacke.
“Tut mir leid, ich habe heute nichts dabei”, erklärte Elena”, die sich denken konnte, dass er nach Zuckerstückchen oder ähnlichem suchte. Normalerweise waren ihre Taschen immer gefüllt. Schließlich erzählte sie ihrem Hengst, was sie mit ihrem Liebsten erlebt hatte.
Elena freute sich so sehr auf ihr Wiedersehen mit Thomas. Er war für drei Wochen in einer weit entfernten Stadt, um dort ein Berufspraktikum zu absolvieren. Das war eine schwere Probe für ihr junges Glück. Sie waren zum ersten Mal für eine so lange Zeit voneinander getrennt.
Um das Wiedersehen so richtig zu feiern, bereitete Elena ein romantisches Picknick vor. Sie empfing ihn mit einem großen Korb voller Leckereien, als er wie vereinbart bei ihr klingelte. Voller Freude stürmte Elena auf ihren Thomas zu, um ihn in ihre Arme zu schließen, doch dieser stieß sie von sich.
“Ich bin nur hier, um dir zu sagen, dass es aus ist”, gab ihr Thomas mit einer ernsten und wütenden Stimme, wie sie es noch nie erlebt hatte, zu verstehen. Es traf sie tief ins Herz.
“Aber Thomas, was ist denn passiert”, fragte Elena schockiert, “liebst du mich nicht mehr?”
“Wie soll ich dich noch lieben, wenn du hinter meinem Rücken mit Kai herummachst?”
“Mit Kai? Wie kommst du denn darauf? Ich habe nichts mit ihm”.
“Ach nein? Und was sagst du dazu?”
Thomas holte sein Handy aus der Hosentasche, um ihr auf dem Display ein Foto zu zeigen, auf dem man sah wie sie seinen besten Freund Kai umarmte.
“Was soll ich da denken?”, schimpfte er.
“Ich kann dir das erklären”, verteidigte sich Elena, “das war doch ganz anders. Wie kommst du überhaupt an dieses Foto?”
“Das ist doch egal! Das mit uns ist jedenfalls ab heute vorbei!”
Mehr sagte Thomas nicht. Ohne Elena noch eines Blickes zu würdigen lief er davon. Elena rannte ihm nach, war aber nicht schnell genug, um ihn noch zu erreichen. Sie sah noch wie Thomas an der nächsten Haltestelle in den Bus stieg.
“Ich habe Kai tatsächlich in den Arm genommen Sunlight, aber doch nur um ihn zu trösten, weil seine Oma gestorben ist”.
Sunlight blies erneut Luft durch seine Nüstern und schüttelte leicht den Kopf. Elena verfiel in Schweigen. Sie dachte an das Foto. Wer hatte das Foto geschossen und an Thomas versendet? Wer würde ihr das antun? Was hatte dieser Jemand überhaupt davon?
Elana beschloss, dass sie nicht weiter hier herumstehen und heulen durfte. Sie musste unbedingt herausfinden, was es mit diesem Foto auf sich hatte.
“Danke Sunlight, dass du für mich da bist”, sagte sie schließlich, “du hast mir neue Kraft gegeben. Diese Kraft nutze ich jetzt, um das mit dem Foto aufzuklären. Ich werde mir Thomas zurückholen. Es darf so einfach nicht enden”.
Elena schlang noch einmal die Arme um ihren treuen Hengst.
“Jetzt muss ich fort, ich habe dich lieb Sunlight”.
Sunlight wurde plötzlich unruhig. Er löste sich und galoppierte im Kreis um seine Weide, kehrte zurück und stieß Elena mit seinem Kopf vor die Brust.
“was ist denn jetzt los?”
“Wusste ich doch, dass ich dich hier bei Sunlight finde”.
“Thomas, bist du das?”
Elena wandte sich um und stellte fest, dass Thomas hinter ihr stand.
“Elena, es tut mir furchtbar leid. Ich habe mit Kai gesprochen. Er hat mir alles erzählt. Dass er traurig war wegen seiner Oma. Elena, ich bin so ein Trottel. Das Foto hat Katja mir geschickt. Ich hätte es wissen müssen. Sie wollte mich zurück. Sie hat euch beide zusammen gesehen und die Gelegenheit genutzt. Kannst du mir noch einmal verzeihen? Ich liebe dich doch”.
Elena spürte leichte Wut in sich aufsteigen. Ein wenig auf Thomas und ganz viel auf Katja. Aber sie war auch glücklich, dass Thomas so schnell zu ihr zurückgekommen war.
“Was sagst du Sunlight”, fragte sie ihren Hengst, “verdient er noch eine Chance?”
Der Hengst schubste sie mit seiner Schnauze in Richtung Thomas. Elena schlang die Arme um ihren Liebsten. Sie war überglücklich.
“Mach sowas nie wieder mit mir, verstanden?”, bat Elena, “ich liebe dich”. Elena und Thomas überhäuften einander mit Küssen und bemerkten nicht einmal das Sunlight versuchte in der Jacke des Jungen Zuckerstückchen zu finden.